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Felldecke
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Eine Felldecke, auch als Pelzdecke, Pelzplaid oder Ă€hnlich bezeichnet, ist ein aus Fellen gearbeiteter, in der Regel mit Stoff unterfĂŒtterter KĂ€lteschutz, der heute vor allem als Wohnaccessoire Anwendung findet. FrĂŒher dienten Pelzdecken besonders auch als Wagen- und Schlitten-, spĂ€ter als Autodecken. Kleinere, eventuell kĂŒnstlerisch gestaltete AusfĂŒhrungen werden auch als Vorleger oder Wandschmuck genutzt.
Unter einer Felldecke versteht man heute ĂŒblicherweise eine aus mehreren, meist kleineren Fellen, wie Fuchsfellen oder Possumfellen, zusammengesetzte Decke. Zumindest historisch wurden auch Vorleger, die in der natĂŒrlichen Form aus einem einzelnen groĂen Tier gearbeitet sind, wie Angoraziege oder Rentier, ehemals vor allem auch BĂ€ren und GroĂkatzen, als Felldecken bezeichnet.cite-ref-pelzlexikon-xviii-1-0[1]
Beliebt sind vor allem Decken aus langhaarigerem Fell. Sie werden oft nicht nur als Zudecke, sondern auch als Sitzunterlage auf Sofas und Ăhnlichem gebraucht. Neben einem möglichst reiĂfesten Leder ist hier eine gute Abriebfestigkeit des Haares wichtig. Von den gebrĂ€uchlichsten Pelzarten eignen sich unter diesen Gesichtspunkten besonders, etwa in absteigender Reihenfolge: Schaffell und Guanakofell (eingeschrĂ€nkte Handelserlaubnis) oder Alpakafell, mit einigem Abstand WaschbĂ€rfell, Possumfell, Fuchsfell, ungeschorenes Kaninfell, Coyotenfell und das heute nicht mehr genutzte Wolfsfell. Bei den kĂŒrzerhaarigen Fellarten sind dies, Lammfell, Nerzfell und alle Marderarten, wie die absoluten Luxuspelze Baummarderfell und Zobelfell. Zumindest in den 1930er Jahren hatte man noch eine Vorstellung, welche Schaffellarten sich besonders als Deckenfelle eignen, es waren, neben anderen, die schweren, nach ihrer Herkunft benannten SiebenbĂŒrger, TĂŒrken, Moldauer und Mazedonier.cite-ref-hempe-2-0[2] Ein Fachbuch aus den 1950er Jahren, nennt als fĂŒr Divan- und Autodecken geeignete Felle auĂerdem das Fell des dem Guanako verwandten Vikunjas und das Skunkfell, beides sehr strapazierfĂ€hig, sowie das Schakalfell und das inzwischen mit einem Handelsverbot belegte Katzenfell.cite-ref-kreft-3-0[3]
Das auch sehr viel verwendete Kaninfell stellt bezĂŒglich seiner StrapazierfĂ€higkeit eine Besonderheit dar. Wildkaninchenfelle neigen, Ă€hnlich dem Hasenfell, zum Haaren. Felle von guten QualitĂ€ten der Hauskaninchen sind mit ihrem dichten Haar deutlich besser haltbar, geschoren haben sie, durch die geschlossene Haardecke, sogar eine fast sehr gute StrapazierfĂ€higkeit.
Contents
âą Geschichte
⹠Naturvölker
âą Verarbeitung
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geschichte
Naturvölker
Wohl bei den meisten Völkern scheint die Entwicklung zum PelzbekleidungsstĂŒck vom einfach umgehangenen Fell ĂŒber einen deckenartigen Umhang gegangen zu sein, der auch als Bettlager benutzt wurde. Daraus entstanden SchlitzĂŒberwĂŒrfe in der Art eines Ponchos, wie sie auch die Germanen trugen.cite-ref-4[4]
Die Karosse ist ein deckenartiger Pelzumhang einiger VolksstĂ€mme im sĂŒdlichen Afrika. Das PelzbekleidungsstĂŒck wurde zusĂ€tzlich als Bettunterlage und Zudecke benutzt.
Die nordamerikanischen Indianer stellten aus BĂŒffelfellen Decken her, die sie als Lagerdecken und als UmhĂ€nge gebrauchten. Ein Kennzeichen der Angehörigen verschiedener StĂ€mme war der deckenartige HĂ€uptlingsmantel aus BĂŒffelfell. Auf der Lederseite der MĂ€ntel oder Decken waren teils die Taten der HĂ€uptlinge in bewegten Bilden aufgemalt.
Eine besondere Art von Felldecken wird aus in schmale Streifen geschnittenen Fellen gewebt, eine Technik der Pelzverarbeitung, die einmal bei den Indianern von Mexiko bis ins nördliche Kanada verbreitet war. Die nordamerikanischen Anasazi verdrehten, beziehungsweise verzwirnten, SchnĂŒre aus Fellen der PrĂ€riehunde, BĂ€ren, Biber, Ratten, MĂ€usen, Kaninchen und Bergschafen, um sie als BindfĂ€den zu benutzen, aber auch um daraus Decken zu weben.cite-ref-5[5] Im Winter 1957/58 dokumentierte McIvor das Fell-Weben der nordamerikanischen Indianer am Beispiel der Cree in Fort Hope im nördlichen Ontario. Zu der Zeit wurden von den dortigen Einwohnern nur noch MĂ€ntel und Jacken fĂŒr kleine Kinder so hergestellt. UrsprĂŒnglich wurden TĂŒcher und Decken gewebt, in die sich auch MĂ€nner und Frauen einwickelten. Als Material diente normalerweise Kaninfell (rabbit-skin), in diesem geschilderten Beispiel Felle der Schneeschuhhasen, deren Fleisch vormals die Hauptnahrungsquelle der Gegend war. Ăber eine besondere Bearbeitung der Lederseite wird nichts berichtet. Das rund abgezogene Fell wird in etwa daumenbreite Streifen geschnitten, und zwar spiralförmig in einem einzigen, langen StĂŒck. Die Streifenbreite variiert, je nachdem was daraus hergestellt werden soll. Die Fellstreifen werden mit dem Haar nach auĂen auf einen dĂŒnnen Stab mit etwa anderthalb Zentimeter Durchmesser gewickelt und so getrocknet. Die Weiterverarbeitung ist landschaftlich unterschiedlich, die Cree flechten die Streifen in Netze ein, ganz so wie es auch in der âneuentwickeltenâ Webnetz-Pelzverarbeitung geschieht. Die Spiralform sorgt dafĂŒr, dass die Streifen sich bei der Verarbeitung mit dem Haar nach auĂen um die NetzfĂ€den legen und eine beidseitig behaarte FlĂ€che entsteht. Die Netze werden heute aus Bindfaden hergestellt, frĂŒher aus Sehnen oder Lederriemen (babiche). Die fertige Decke wurde in einem extra dafĂŒr gefertigten Gestell aufgehĂ€ngt und nach drei Seiten verspannt. FĂŒr eine kleinere Decke wurden 85 Felle gebraucht. Decken in besonders kalten Gegenden wurden dichter gewebt und benötigten entsprechend mehr Felle. Das Ergebnis ist sehr warm und trotzdem leicht, sehr stabil und rĂ€ufelt sich kaum auf. Ăltere Personen trugen den Webpelz drei oder vier Jahre, Kinder bekamen jedes Jahr ein neues Teil. Manchmal wurde das Fell verdeckt zwischen zwei Stoffbahnen genĂ€ht, in der Art einer Steppdecke, was nicht nur die wĂ€rmende Wirkung, sondern auch die StrapazierfĂ€higkeit erheblich verbesserte. Das Hasenhaar ist nicht gut haltbar und die Pelze wiesen sehr schnell kahle Stellen auf.cite-ref-6[6] Diese Technik wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts in verfeinerter Weise wiederentdeckt. Aus Asien kommen seitdem in beachtlicher Menge, jedoch aus drei bis vier Millimeter breiten Fellstreifen geflochtene und gewebte Pelze in den Welthandel, meist als Kleinteile, wie Schals, Westen und Ponchos, seltener Decken.
GeschĂ€tzt sind die strapazierfĂ€higen Decken aus Fellen des sĂŒdamerikanischen Guanakos mit ihrer ansprechenden Musterung. Es ist, neben den einfelligen JagdtrophĂ€en, die einzige Fellart die hauptsĂ€chlich fĂŒr Decken Verwendung findet. Das Guanako steht jedoch im Anhang II des Washingtoner Artenschutz-Ăbereinkommens, das Fell darf nur mit der Exportgenehmigung des Ursprungslands gehandelt werden. Schon die Ureinwohner des Andengebiets wussten die Quillango genannten Pelzdecken zu schĂ€tzen. Sie hatten das Zusammensetzen der Felle, mit der durch die langen Beinteile schwierig zu verarbeitenden Form, zu einer Kunst entwickelt. Insbesondere die Tehuelche kleideten sich auch in die DeckenumhĂ€nge, sie waren Teil der Nationalkleidung. Die Lederseite wurde von den Tehuelchefrauen reich mit Figuren geschmĂŒckt. Im Lauf des 19. Jahrhunderts wurden Guanakodecken und -mĂ€ntel deren der wichtigste Handelsartikel, der Export erlebte um 1870 einen Höhepunkt und brach dann zusammen.
Altertum bis 19. Jahrhundert
In Exodus, dem 2. Buch Mose, war ĂŒber der StiftshĂŒtte â dem Heiligtum, das Israel am Sinai fĂŒr die Zeit der WĂŒstenwanderung erhalten hat â nach den Beschreibungen eine Decke gespannt. Sie bestand aus rot gefĂ€rbten Widderfellen und wurde von einer weiteren Plane bedeckt, die aus Fellen oder HĂ€uten von Tahasch gefertigt war. Mit Tahasch wird das hebrĂ€ische Wort ŚȘÖ·ÖŒŚÖ·Ś©Ś taáž„aĆĄ ĂŒbernommen, dessen Bedeutung ungeklĂ€rt ist (Lutherbibel: âDachsfelleâ; Jerusalemer Bibel: âfeines Lederâ).cite-ref-7[7]
Bei den Römern und bei den Griechen waren Pelzdecken in Gebrauch. Bei ihrer HeimfĂŒhrung wurden den BrĂ€uten Pelzdecken untergebreitet.cite-ref-8[8] Der Grieche Diodor (1. HĂ€lfte des 1. Jahrhunderts v. Chr.) erwĂ€hnte Hundefelle und Wolfsfelle, die von den Kelten fĂŒr Teppiche oder Decken gebraucht wurden.cite-ref-adam-to-madam-1-9-0[9] Der Römer Plinius der Ăltere (23/24?â79), in dessen Heimat Bettdecken aus Fell öfter gebrĂ€uchlich waren, erwĂ€hnte eine Decke oder einen Teppich aus Maulwurffell, den er auf einer seiner Reisen in Griechenland gesehen hat. Der römische Schriftsteller Valerius Maximus (1. HĂ€lfte des 1. Jahrhunderts) sagte, um den Luxus seines Zeitalters zu schildern: âWer wĂŒrde noch wie Cato, BockhĂ€ute zu Decken oder Matratzen nehmen wollen?âcite-ref-10[10]
Auf einer amtlichen römischen Preisliste des Jahres 301 wurde der Höchstpreis fĂŒr eine Decke aus acht Ziegenfellen mit 333 Silber-Denarii festgesetzt.cite-ref-11[11]
Im Nibelungenlied wurde berichtet, dass die Burgundischen Könige, als sie als GÀste des Hunnenkönigs Etzel zu ihren Schlafstellen kamen, feststellten:
Die Bettdecken sah man aus Hermelin gemacht
Und auch von schwarzem Zobel, darunter sie die Nacht
GemÀchlich ruhen sollten bis an den lichten Tag:
So herrlich mit den Freunden wohl nimmer je ein König lag âŠcite-ref-12[12]
In der Inventarliste der venezianischen Edelfrau (Nobildonna) Maria, relicta quodam Clarissimi Domini Hieronimie Pollani, gestorben am 7. Januar 1590, finden sich ĂŒber sechzig pelzgefĂŒtterte Roben und eine groĂe Anzahl von pelzgefĂŒtterten Bettdecken. Daneben gab es noch verschiedene Arten von Vorlegern, die mit Köpfen und SchwĂ€nzen prĂ€pariert waren, âals wĂ€ren sie lebendigâ: Ein Löwenfell mit Glasaugen, ein Tigerfell mit ausgestopftem Kopf, einen prĂ€parierten Affen und eine groĂe Kiste mit mottenzerfressenen Teppichen oder Decken.cite-ref-13[13]
Im alten Russland lag in den Mietschlitten zum Warmhalten der FĂŒĂe nur Stroh oder Heu. In den Herrschaftsschlitten dagegen befand sich ein FuĂsack aus Fell, ĂŒber den Knien lag eine groĂe Tuchdecke, auf der Unterseite mit Fuchs oder anderem weichen Fell abgefĂŒttert und auf der Oberseite noch mit einem anderen, wertvollen Pelz verbrĂ€mt. Wenn die Bauern ĂŒber Land fuhren, legten sie so viele Felle wie sie auftreiben konnten in den Schlitten. Dem Gutsbesitzer genĂŒgten ein FuĂsack und die warme Ăberdecke nicht: âEr sitzt im groĂen fuĂlangen Pelz in seinem leichten Korbschlitten, der - je nach den VerhĂ€ltnissen - ganz mit einer groĂen Decke aus Fuchs- oder EisbĂ€rfellen belegt ist. Sobald er Platz genommen hat, wird diese Decke an verschiedenen Stellen zugeknöpft, so daĂ er in einen warmen Sack eingehĂŒllt ist.âcite-ref-14[14]
Industrielle Revolution bis heute
Die allgemeine Mechanisierung der Handwerke brachte auch der KĂŒrschnerei einen gewaltigen Aufschwung. Mit der Erfindung der PelznĂ€hmaschine gegen Ende des 19. Jahrhunderts lieĂen sich Pelze mit einem erheblich geringeren Lohnkostenanteil produzieren. FĂŒr die Herstellung von Pelzdecken war dies allerdings nicht von so erheblicher Bedeutung, wie fĂŒr die Pelzbekleidungskonfektion, bei der jetzt aufwĂ€ndige Arbeitstechniken angewandt wurden, die vorher aus KostengrĂŒnden kaum denkbar waren.
Im Jahr 1895 wird erwĂ€hnt, dass fĂŒr eine Wagendecke meist acht bis zehn Fuchsfelle genommen wurden.cite-ref-hanicke-15-0[15] Etwa dreiĂig Jahre spĂ€ter wurde nur noch selten ein Wagendecke aus Pelz verlangt, Eisenbahnen und Kraftfahrzeuge wurden nach und nach beheizt. Als beispielsweise GröĂe einer solchen Decke aus Naturkatzenfellen wurden die MaĂe 160 Ă 200 Zentimeter angenommen. Wenn sie einen gesteppten Rand bekam, âder gesteppte Tuchrand macht sich recht nettâ, veranschlagte man vierzig Felle fĂŒr die Decke. Jedes Fell sollte etwa eine GröĂe von 40 Zentimeter LĂ€nge und 20 Zentimeter Breite aufweisen, zehn Felle fĂŒr die Breite und vier fĂŒr die LĂ€nge.cite-ref-tumajun-16-0[16]
Um 1900 waren, damals als âMosaikarbeitenâ bezeichnete, Felldecken besonders aktuell. Sie wurden allerdings weniger als Zudecken benutzt, sondern als kleine Teppiche (Vorleger). Neben den hĂ€ufigen Vorlegern aus naturalisierten Fellen, teils mit ausgearbeitetem Kopf, fanden sie sich gelegentlich in den Wohnzimmern und Salons. In Wien hatten es einige kĂŒnstlerisch begabte KĂŒrschner zu einer besonderen Meisterschaft in der Gestaltung von Pelzbildern gebracht, wie etwa groĂe Doppeladler, Huldigungsadressen und Flaggen einer Seeschlacht. Ein Wiener Kollege schrieb, dem Zeitgeschmack entsprechend: âMeist hat der KĂŒrschner schöne Hunde auf Decken zu arbeiten, die den Besitzer des eingegangenen Tieres immer an dasselbe erinnern sollen. Auch Hirsche und Rehe werden zu Vorlegern gearbeitet. Der Fellvorleger wird entweder mit naturalisiertem Kopfe, wie bei Hunden, FĂŒchsen, BĂ€ren, Leoparden und anderen Tieren, geschaffen, oder man schneidet den Kopf knapp hinter den Ohren weg und rundet ab, wie bei Hirsch- und Rehvorlegern.âcite-ref-tumajun-16-1[16]
Eine besondere Beachtung fand auf der Weltausstellung Paris 1900 ein Pavillon der Firma Revillon FrĂšres, die im Palais de Costume einen kleinen mittelalterlichen Laden nachgestellt hatte. Die SeitenwĂ€nde waren mit zwei groĂen Teppichen bekleidet: âDer eine dieser Teppiche, deren Grund aus Sealbisam bestand, war mit grossen und kleinen naturalisirten Cravaten aus aller Art von FĂŒchsen, Marder, Zobel, Hermelin, Chinchilla, Schuppen, u. s. w., reich dekoriert, wĂ€hrend der Andere die hauptsĂ€chlichsten Werkzeuge des KĂŒrschners: Messer, Zange, Kamm und Klopfstecken aus Pelz hergestellt trug. Dieser zweite Teppich, der durch einen Querstreifen von Fehwammen in zwei Teile getrennt war, hatte als Decoration ausserdem noch, einen Kragen und Muff von Hermelin, Pelzhandschuhe von Fischotter, PelzmĂŒtze, einen naturalisierten Rothfuchs und Arabesken aus blaugefĂ€rbten Carakulâ. â Den Boden ihres Pavillons hatte Revillon FrĂšres mit einer Decke aus 22.000, mit feinstem Leder galonierten Nerzschweifen ausgelegt, mit der einige Jahre zuvor erfundenen PelznĂ€hmaschine genĂ€ht, âdie schöne und exakte Arbeit erregte allseitige Bewunderungâ.cite-ref-larisch-schmid-17-0[17]
Der KĂŒrschnermeister August Dietsch, geboren 1901, erinnerte sich in einem Artikel in der DDR-Fachzeitschrift BrĂŒhl:
âFahrpelze haben wir mit australischen Opossum, Seefuchs, WaschbĂ€r und schwarzen Schaffellen gefĂŒttert, StraĂen-, Reise- und Reitpelze mit leichteren Fellarten. Wagendecken waren fĂŒr die begĂŒterten Kreise ebenfalls ein sehr begehrter Artikel fĂŒr offene Wagen. Als Material wurde dafĂŒr Fuchs, WaschbĂ€r, Wolf und Dogs (Hund) eingesetzt. Am meisten wurden vom wohlhabenden BĂŒrgertum und GroĂagrariern solche Wagendecken gekauft, die aus leichteren Materialien gearbeitet waren, wie Guanako (Lama guanicoe MĂŒller), VicunÄ (Lama vicugna Molina) und Alpaca (Lama guanicoe pacos LinnĂ©). Ich erinnere mich, daĂ sich die Kunden aus Hochfinanz und Adel sogar Wagendecken aus Blaufuchs und amerikanischem Zobel leisteten. Ihre Kutscher statteten sie mit schweren Fahrpelzen - natĂŒrlich aus einfachen Fellen - aus, die meist mit einer Pelerine und MĂŒtze aus schwarzem, amerikanischem Baribal vervollstĂ€ndigt waren.â
â
August Dietsch, 1986
Von den in den sĂŒdlichen Meeren die Schiffe begleitenden Albatrossen wurde berichtet, dass die Matrosen sie hĂ€ufig fingen, um sich aus den Fellen wĂ€rmende Decken zu machen.cite-ref-schmidt-pelztiere-19-0[19] Bis etwa Ende des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts waren noch Galanteriewaren und kleinere Pelze aus verschiedenen Arten von Vogelfellen in Mode. Zu der Zeit wurden auch sehr attraktive Decken, unter anderem aus Eiderenten- und Kormoranfellen hergestellt.cite-ref-20[20]
Modekönig Karl Lagerfeld erklĂ€rte im Oktober 1996 der Zeitschrift Stern: âIm Sommer schlafe ich unter einer weiĂen Hermelindecke, im Winter unter Zobelâ.cite-ref-21[21]
In Deutschland propagiert der Jagdverband die Nutzung der anfallenden Rotfuchsfelle, seit 2011 findet mit Hilfe von Sponsoren ein jĂ€hrlicher Modellwettbewerb dazu statt.cite-ref-22[22] Der derzeitige Fellpreis stellt allerdings keinen allzu groĂen Anreiz fĂŒr das Abbalgen dar, eine erhebliche Anzahl von JĂ€gern lĂ€sst sich jedoch Decken aus ihren Fellen arbeiten.Stand 2018
Handel
Noch um 1950 waren sogenannte Dogmats, Dogrugs und Dogrubes, Tafeln aus Hundefell, aus China kommende Handelsartikel. Dogmats waren etwa 50 Ă 100 Zentimeter groĂ, Dogrugs aus zwei mandschurischen Hundefellen maĂen 40 Ă 160 Zentimeter und Dogrubes aus vier mandschurischen Fellen 70 Ă 170 Zentimeter.cite-ref-pelzlexikon-xvii-23-0[23] Diese englischsprachig als Decke beziehungsweise Teppich bezeichneten Tafeln, wurden nur in einem geringen Teil als solche verwendet, sie dienten als Pelzhalbfabrikate zur Weiterverarbeitung, nach dem Aufkommen der Kraftfahrzeuges zum Beispiel als AutomobilistenmĂ€ntel fĂŒr MĂ€nner.
In einer Untersuchung der KĂŒrschnerei im sĂ€chsischen Frankenberg aus dem Jahr 1895 werden FuĂteppiche und Bettvorlagen aus Lammfell erwĂ€hnt, die von den dortigen KĂŒrschnern noch in gleicher Menge angefertigt wurden, wĂ€hrend die Nachfrage nach FuĂsĂ€cken bedeutend geringer geworden war. FĂŒr die Decken wurden die weniger starken Lammfelle verwendet, die von den KĂŒrschnern noch selbst beim Erzeuger gekauft wurden, entgegen den meisten anderen, ĂŒber den PelzgroĂhandel bezogenen Fellarten.cite-ref-24[24]
Ein Hamburger Fell- und FelldeckenhĂ€ndler beklagte 1974, dass die EndverkĂ€ufer oftmals eine zögernde Haltung in Bezug auf Disposition, Marketing und PrĂ€sentation der Decken hĂ€tten. Er wies die KĂŒrschner gleichzeitig darauf hin, da âdas in einer Decke verarbeitete Material aber auch qualitativ den europĂ€ischen KonfektionsansprĂŒchen entspricht, ist es andererseits ebensogut als Material fĂŒr Jacken, Paletots, Capes und MĂ€ntel verwendbar. Und hier sind die Vorteile: gleichmĂ€Ăiges, vorsortiertes Material, kein Ausfall durch Rohschuss oder Sortierung, eine billigere Kalkulation, da die Decken in praktisch allen UrsprungslĂ€ndern die gleich groĂe ExportvergĂŒnstigung erhalten wie Konfektionâ.cite-ref-25[25]
Verarbeitung
FĂŒr eine als Beispiel erwĂ€hnte Wagendecke aus Naturkatzenfellen aus dem Jahr 1928 wurde als Arbeitsanweisung angegeben: âWir schneiden uns die Katzen gleich groĂ zu und setzen sie dann zusammen, darauf achtend, dass die Grotzen gut zusammenlaufen und auch eine egale Streifenwirkung erzielt wird. Dann zwecken wir, reiben nach dem Trocknen die Felle weich und wattieren. Hierauf heften wir das Tuch und vernĂ€hen ringsum. Handelt es sich um Felle, die mit Schweifen um die Decke verarbeitet werden, wie seinerzeit bei FĂŒchsen, dann wird besser verzogen als vernĂ€ht. WĂ€hrend bei einer Katzendecke die Felle alle nach einer Richtung laufen können, wird man bei Fuchsdecken die Felle von der Mitte auseinander laufen lassen, um an den beiden Seiten die Schweifwirkung zu erzielenâ.cite-ref-tumajun-16-2[16]
FĂŒr europĂ€ische RotfĂŒchse hat die Firma Hofstetter in Rötz wohl als erste eine attraktive, materialsparende Verarbeitung entwickelt. Die Felle werden dabei wie ĂŒblich in zwei Bahnen nebeneinander gesetzt, jeweils etwa sieben bis acht StĂŒck. Die schmalen Kopfpartien werden mit den sonst abfallenden Pfoten auf die Rumpfbreite des Felles ergĂ€nzt. Die beiden Streifen werden mit den Köpfen aneinandergenĂ€ht, im Haar scheitelnd. Das Ergebnis ist ein sehr ansprechendes Bild, und das Plaid gewinnt durch das Langziehen der Köpfe zusĂ€tzlich an Breite, ohne dass die Felle ausgelassen werden mĂŒssen (StandardmaĂe: 140 Ă 200 und 130 Ă 180 Zentimeter).
In der Regel ist eine Felldecke aus ein und derselben Pelzart gearbeitet.cite-ref-pelzlexikon-xviii-1-1[1] Daneben werden Decken mit Ornamenten oder Bildmotiven gearbeitet, die aus unterschiedlich gefÀrbten Fellen derselben Pelzart oder aus verschiedenen Fellsorten gefertigt sind. Bei der Umgestaltung getragener Pelze, Jacken und MÀntel, zu Decken werden hÀufig ebenfalls mehrere Fellarten zu einer Decke vereint.
In Zeiten, in denen die Felldecken als WĂ€rmeschutz noch eine groĂe Bedeutung hatten, wurden nur die besseren Decken mit Tuch abgefĂŒttert. FĂŒr die einfacheren QualitĂ€ten nahm man krĂ€ftige, rustikale Stoffe, wie Jute, Rupfen oder Filz. Filz war und ist immer noch ein beliebtes Material fĂŒr in Naturform belassene Einzelfelle, da er offenkantig verarbeitet werden kann, ohne auszufransen. Der ĂŒber das Fell hinausstehenden Filzrand wird hĂ€ufig mit einer Zackenschere berĂ€ndert. Als Zwischenfutter dienten zusĂ€tzlich wĂ€rmende Einlagen wie Watteline oder Watte.cite-ref-k-rschnerfibel-1938-4-26-0[26] Ein Pikieren der Lederseite mit einem leinenbindigen Stoff (Pikierstoff, Batist) erhöht die ReiĂfestigkeit der Decke.
Gern wird auch sonst ein dekorativer, die Decke vergröĂernder, eventuell mit SteppnĂ€hten versehener Stoffrand angearbeitet. Dies findet bereits im Jahr 1891 ErwĂ€hnung in einem Fachbuch. Eine Besonderheit ist dort, dass man das Futter vor dem Verrutschen gegenĂŒber dem Pelz nicht durch AnschlagnĂ€hte hĂ€lt: âDamit das Futter guten Halt hat, macht man von dem Futtertuch mit Holzformeinlage Knöpfchen, die man in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden wechselstĂ€ndig zur Verbindung mit der Decke daraufnĂ€htâ.cite-ref-cubaeus-praktischer-k-rschner-in-frankfurt-am-main-27-0[27]
Fell-Satteldecken
Satteldecken schĂŒtzen sowohl das Pferd wie auch den Sattel. FĂŒr die unter dem Sattel befestigten Decken wird hĂ€ufig natĂŒrliches Fell genommen, in der Regel Schaf, das den SchweiĂ aufnimmt und die Pferdehaut gut vor dem Wundreiben schĂŒtzt. Die gleiche Wirkung, nur den Reiter schĂŒtzend, haben auf dem Sattel befestigte Lammfelle.
Auch zur Ă€lteren militĂ€rischen AusrĂŒstung der Kavallerie gehörten ausladende Schabracken, hĂ€ufig aus Pelz. Meist waren es Schaffelle, aber auch BĂ€renfelle waren keine allzu groĂe Seltenheit.cite-ref-28[28] FĂŒr reprĂ€sentative AnlĂ€sse gab es bei manchen Regimentern sogar mit Stoff unterlegte Satteldecken aus einem Leopardenfell oder einem Tigerfell.
Zahlen und Fakten
âą 29. Januar 1855: âOeffentliche Versteigerung von Chaisen, Schlitten und Geschirren von Georg Hollenbach senior in Ansbachâ. Zur Versteigerung gelangten unter anderem sieben ein- oder zweispĂ€nnige Schlitten, drei mit Pelzdecken (einer mit einer, einer mit einer schönen und ein Schlitten mit zwei Pelzdecken).cite-ref-29[29]
âą Etwa 1900: Die Firma Pelzwaaren Friedrich Erler bot in ihrem Katalog an:
Teppiche aller Art mit und ohne naturalisierte Köpfe, von den geringsten bis zu den werthvollsten.
Wagen- und Schlittendecken werden nach Maass schnellstens angefertigt.cite-ref-30[30]
âą 1907 hatte Otto Buchheim aus Langensalza in seinem Katalog:
Chinesische Ziegendecken, nur prima Felle. GröĂe ca. 80/170 nat. grau, M. 12.-
in allen anderen Farben, als Wolf, BĂ€r etc., 13.50
Angora-Decken in allen Farben u. GröĂen, GröĂe ca. 48/85, M. 10.-
ShetlĂ€nder Schafdecken in allen Farben, sehr schön aussehend, GröĂe 75/165, M 10.-, werden in jeder GröĂe abgegeben.
Schreibtischvorleger mit FuĂtaschen in groĂer Auswahl und zu verschiedensten Preisen.
âą 1908 bot Chr. Heuer, Pelzwarenkonfektion in Leipzig an:
Schlitten- und Wagendecken. Schaffell, schwarz unterfĂŒttert mit und ohne Besatz M. 50,- bis 75.-.cite-ref-31[31]
âą 1953 wurde in einem Preisverzeichnis der DDR auch fĂŒr zwei Fellarten die Entlohnung der KĂŒrschner fĂŒr die Anfertigung von Felldecken festgelegt:
Guanako-Decken, pro Fell 2,40 M.cite-ref-32[32]
Schaffell-Futter und Lammfell-Futter 7.85 M.
Schaffell-Decken wie Guanako gearbeitet pro Fell 1,- M.cite-ref-33[33]
Weblinks
Commons
: Pelzdecken
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Einzelnachweise
cite-note-pelzlexikon-xviii-11. â Alexander Tuma: Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde, Band XVIII. Alexander Tuma, Wien 1949, S. 129 (Stichwort âFelldeckeâ).
cite-note-hempe-22. â Fritz Hempe: Handbuch fĂŒr KĂŒrschner. Verlag KĂŒrschner-Zeitung Alexander Duncker, Leipzig 1932, S. 113. â Inhaltsverzeichnis.
cite-note-kreft-33. â Ernst Kreft: Moderne Arbeitsmethoden im KĂŒrschnerhandwerk, 2. verbesserte Auflage. Fachverlag Schiele & Schön, Berlin ohne Datum (die 1. Auflage erschien 1950), S. 70.
cite-note-44. â Bruno Schier: Pelze in altertumskundlicher Sicht. Verlag Dr. Paul Schöps, Frankfurt am Main 1951, S. 30â34.
cite-note-55. â Werner-Wolf Turski: Die Pueblo-Kulturen - Anasazi, Fremont. Band 4. Zuletzt abgerufen am 28. MĂ€rz 2018.
cite-note-66. â Ohne Autorenangabe (zu Fotos von A. B. McIvor): Rabbit Skin Robe. In: The Beaver, Winter 1958, Hudsonâs Bay Company, S. 46â47 (engl.)
cite-note-77. â www.bibelwissenschaft.de, Petra Watermann: Fell / Pelz. Nach Ex 26,14; Ex 36,19; Ex 39,34 (vgl. Ex 25,5; Ex 35,7.23).
cite-note-88. â D. Christ. Wilh. Jakob Gatterer: Abhandlung vom Pelzhandel, insonderheit der Britten. Schwan und Götz, Mannheim 1794, S. 75. PrimĂ€rquelle: Plutarch problem. 29.
cite-note-adam-to-madam-1-99. â Francis Weiss: From Adam to Madam. Aus dem Originalmanuskript Teil 1 (von 2) (ca. 1980/1990er Jahre), im Manuskript S. 39. (englisch: ârugsâ).
cite-note-1010. â Johann Beckmann: BeytrĂ€ge zur Geschichte der Erfindungen. 5. Band, erstes StĂŒck, Verlag Gottfried Kummer, Leipzig, 1800. PrimĂ€rquelle: Valerius Maximus IV. 3. II. âSi quis hoc faeculo vir illustris pellibus haendis pro stragulis utatur, nonne mirabilis existimetur?â
cite-note-1111. â Francis Weiss: From Adam to Madam I. Undatiertes Originalmanuskript, S. 41, 43, 46.
cite-note-1212. â Alexander Tuma: Die Geschichte der KĂŒrschnerei. Verlag Alexander Tuma, Wien 1967, S. 79.
cite-note-1313. â Richard Davey: Furs and Fur Garments. The International Fur Store and The Roxburghe Press, London 1895?, S. 26â27 (englisch). Zuletzt abgerufen am 4. August 2018.
cite-note-1414. â A. Popenzewa: Pelzwerk im alten RuĂland - Pelze fĂŒr Schlittenfahrten. In: Der Rauchwarenmarkt, 10. Juli 1936, S. 3.
cite-note-hanicke-1515. â Heinrich Hanicke: Handbuch fĂŒr KĂŒrschner. Verlag von Alexander Duncker, Leipzig 1895, S. 36.
cite-note-tumajun-1616. â Alexander Tuma jun.: Die Praxis des KĂŒrschners. Julius Springer, Wien 1928, S. 218â220. â Inhaltsverzeichnis.
cite-note-larisch-schmid-1717. â Paul Larisch, Josef Schmid: Das KĂŒrschner-Handwerk. 1. Jahrgang, Nr. 1 + 2, Selbstverlag, Paris, Oktober-November 1902, S. 5â6, 31.
cite-note-181. Ein KĂŒrschnermeister vom BrĂŒhl erinnert sich. Im GesprĂ€ch mit August Dietzsch. In: BrĂŒhl, Ausgabe November/Dezember 1986, Fachbuchverlag Leipzig, S. 29.
cite-note-schmidt-pelztiere-1919. â Fritz Schmidt: Das Buch von den Pelztieren und Pelzen. F. C. Mayer Verlag, MĂŒnchen 1970, S. 388â391.
cite-note-2020. â J. L. Perrier: TraitĂ© pratique du fourreur Français. 3. Auflage, Paris 1924, S. 132 (französisch).
cite-note-2121. â Ohne Autorenangabe: JĂ€ger hinter Gittern In: Der Spiegel, 2. Februar 1996. Zuletzt abgerufen am 2. April 2018. PrimĂ€rquelle Zeitschrift Stern.
cite-note-2222. â Wild und Hund Redfox Award. Zeitschrift Wild und Hund. Zuletzt abgerufen am 3. April 2018.
cite-note-pelzlexikon-xvii-2323. â Alexander Tuma: Pelz-Lexikon. Pelz- und Rauhwarenkunde, Band XVII. Alexander Tuma, Wien 1949, S. 33 (Stichworte âDeckeâ, âDogmatâ, âDogrobesâ, âDogrugsâ).
cite-note-2424. â Albin König: Die KĂŒrschnerei in Frankenberg in Sachsen. In: Untersuchungen ĂŒber die Lage des Handwerks in Deutschland mit besonderer RĂŒcksicht auf seine KonkurrenzfĂ€higkeit gegenĂŒber der GroĂindustrie. 2. Band, Königreich Sachsen, erster Teil, Duncker & Humblot, Leipzig 1895, S. 325.
cite-note-2525. â Firma Henkel & Co.: Marktbericht fĂŒr Dekorationsfelle und Felldecken. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 265, 20. Dezember 1974, S. 1â2.
cite-note-k-rschnerfibel-1938-4-2626. â Ohne Autorenangabe: Zutaten fĂŒr die Pelzverarbeitung. Felldecken, Vorlagen und FuĂtaschen. In: Die KĂŒrschnerfibel. Beilage zur KĂŒrschner-Zeitung, Nr. 4, 21. April 1938, S. 41â42.
cite-note-cubaeus-praktischer-k-rschner-in-frankfurt-am-main-2727. â Paul Cubaeus: Das Ganze der KĂŒrschnerei. GrĂŒndliches Lehrbuch alles Wissenswerthen ĂŒber Waarenkunde, Zurichterei, FĂ€rberei und Verarbeitung der Pelzfelle. 1. Auflage. A. Hartlebenâs, Wien, Pest, Leipzig 1891, S. 399.
cite-note-2828. â Eva Nienholdt: Pelz bei der Kriegstracht und Uniform. In: Das Pelzgewerbe Nr. 6. 1958, Hermelin-Verlag Dr. Paul Schöps, Berlin u. a., S. 276.
cite-note-2929. â Besondere Beilage zum Ansbacher Morgenblatt Nro. 19 v. 24. Januar 1855, Carl BrĂŒgel, Ansbach. Zuletzt abgerufen am 5. April 2018.
cite-note-3030. â Katalog Friedrich Erler, S. 15.
cite-note-3131. â Katalog Chr. Heuer, S. 59.
cite-note-3232. â Preisvorschriften fĂŒr das KĂŒrschnerhandwerk vom 17. Juli 1953 (DDR), S. 8.
cite-note-3333. â Preisvorschriften fĂŒr das KĂŒrschnerhandwerk vom 17. Juli 1953 (DDR), S. 10.